Sie haben sich entschlossen, ein Kundenmagazin zu erstellen. Was müssen Sie jetzt beachten und machen, damit es auch ein richtig gutes Kundenmagazin wird?

1) Kundenmagazin: Zielgruppe und Ziele

Nehmen Sie sich Zeit, zu definieren, wen und was Sie mit Ihrem Kundenmagazin erreichen wollen: Sollen existierende Kunden neue Angebote kennenlernen? Wollen Sie wechselbereite Kunden neu binden? Wollen Sie Interessenten von Ihrem Angebot überzeugen? Möchten Sie einen neuen Markt für Ihr Angebot erschließen? Sind Ihre Adressaten Lieferanten? Mitarbeiter? Investoren? Partner?
Die Zielgruppe bestimmt die Inhalte!

2) Inhalte des Kundenmagazins

Die allgemeine Magazin-Grundregel ist: 60 Prozent allgemeine oder branchenrelevante Themen und 40 Prozent Firmenthemen. Das ergibt einen richtig guten Mix aus Kompetenz und Angebot, der dem Kunden Ihre Produkte und Dienstleistungen gleich im perfekten Expertenumfeld präsentiert.

Die Verpackung macht den Inhalt: Seien Sie kreativ! Interviews, Referenzberichte, Ergebnistabellen, Diagramme sind nur einige der „Verpackungen“ die Sie für Ihre Inhalte nutzen können.

Zwischen „am Anfang kühlte die Erde ab“ und „Elevator Pitch“ – oder anders gesagt: Finden Sie das rechte Maß zwischen zu ausführlich und zu knapp.

Achten Sie auf eine zielgruppengerechte Sprache. Die Generation Internet kommuniziert anders als die Generation Golf. Und erschlagen Sie Ihre Kunden nicht mit Technik. Die goldene Regel lautet: Wenn es Ihre Großmutter nicht versteht, versteht es Ihr Kunde auch nicht. Das stimmt wirklich! Probieren Sie es aus!

Guter Cop. Böser Cop. Finden Sie heraus, was Ihr Kunde wirklich wissen will und scheuen Sie sich nicht, auch heikle Themen kompetent anzufassen. Das bringt echte Punkte beim Leser und macht Sie authentisch. Absolute No-Goes: Die Marktbegleiter schlecht reden! Überheblich sein! Bedenken ignorieren! Und in Superlativen reden! Schreiben Sie so, wie Sie selbst lesen wollen.

3) Optische Aufmachung von Kundenmagazinen

Eigentlich ist es ja ein „No-Brainer“: Ihr Kundenmagazin hat einen eigenen Erscheinungscharakter, der sich an Ihrem Corporate Design und Ihrem Markenauftritt orientiert. Leider ignorieren viele Unternehmen diese sinnvolle Regel. Das Ergebnis: Sie verlieren wertvolles Kunden- und Markenbindungspotenzial.

Allerdings sollte Ihr Magazin auch nicht ein müder Abklatsch Ihrer Marketing-Broschüren sein. In dem Fall kommt es beim Empfänger nämlich leicht als Werbung an – und das soll ja genau vermieden werden. Es gilt also die kreativ zu sein bei der Gestaltung, damit der Leser noch erkennt, aus welchem „Stall das Pferd“ kommt, aber nicht den Eindruck hat, hier wolle ihm auf Gedeih und Verderb etwas verkauft werden.

Achten Sie unbedingt darauf, dass Ihr Kundenmagazin in Qualität, Aufmachung und Haptik dem Standard Ihrer Zielgruppe entspricht. Das hat auch Auswirkungen auf die Entscheidung für ein reines Print-Magazin, ein reines Online-Magazin oder eine Kombi aus beiden.

© Foto: Rawpixel.com – shutterstock.com

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